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Pro Infirmis Kristall

 

 

Musik unterscheidet nicht – Musik verbindet 2019

Auch der 14. Pro Infirmis Kristall verfolgt das Ziel, die Bevölkerung für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren.

Pro Infirmis lanciert nach 2017 das zweite Mal den öffentlichen Musikvideo-Wettbewerb «Musik unterscheidet nicht» zum Thema «wir lassen uns nicht behindern». Die Öffentlichkeit kann sich beteiligen, indem sie Videos einreicht oder per Voting ihre Stimme abgibt. Die Pro Infirmis Kristall-Verleihung und Bekanntgabe der Siegerformation fand am 27. November 2019 im GKB Auditorium in Chur statt.

 

Temporeicher Rap gewinnt

Der temporeiche Rap „Glaub an di“ der Jugendarbeit Chur mit NiceO eroberte die Herzen der Jury und gewann den Pro Infirmis Kristall 2019. Den zweiten Rang eroberte MiX!T mit dem Musikvideo „mini Sproch“. Den dritten Rang erzielte die Mittelstufenklasse M2 des Schulheims Chur mit der Darbietung „Ds Lied vo de Gfühl“. Mit der Kristallverleihung und einem Feuerwerk von Live-Auftritten fand die Zweitauflage der Pro Infirmis-Musikkampagne im voll besetzten GKB-Auditorium ihren erfolgreichen Abschluss.


(Bild: Die Gewinnenden Andrina Michael, Vanessa Tarnutzer und Rapper Nice O)

Die Jury bestand aus:
Andreas Thöny, Grossrat, Verwaltungsrat der RhB, Kirchenratspräsident der Evang.-ref. Landeskirche Graubünden
Bibi Vaplan, rätoromanische Musikerin und Sängerin
Dina Schmid, Leitung Begleitgruppe «Musik unterscheidet nicht»
Doris Mery, Sozialarbeiterin Pro Infirmis GR, Mitglied der Arbeitsgruppe «Musik unterscheidet nicht»
Martin Candinas, Kantonalkommission Pro Infirmis Graubünden, Nationalrat
Marcus Caduff, Regierungsrat

 

Publikumsvoting

Eine breite Palette verschiedener Musikstile und Qualitäten wurden für den Musikwettbewerb eingereicht. Für den Musikwettbewerb haben sich die Fäaschtbänkler mit den SunSingers von insieme Rheintal zusammengetan und den Song „Walterli“ ins Netz gestellt. Lebenslust und Freude an der Musik kommt im Musikvideo ungefiltert zum Ausdruck. Über 40 Mitwirkende geben auf der Bühne ihr Bestes. Ob Handicap oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Mit über 4’000 Stimmen konnte diese Formation das Publikumsvoting für sich entscheiden.

 

Konzert auf dem Postplatz in Chur

Der Wettbewerb forderte Solidarität, so gab die Jugendarbeit Chur am 31. August 2019 ein viel beachtetes Benefizkonzert mit Kurzauftritten von insgesamt 14 Kulturschaffenden quer durch alle Musiksparten.

 

Das Treffen

Am 04. Mai 2019 fand im Loucy Chur «das Treffen» statt. Dabei konnten neue Kontakte geknüpft und Auftritte von acht verschiedenen Musikerinnen und Musiker genossen werden. Die unten aufgeführten Musikerinnen und Musiker waren anwesend. Das Projekt mit einem Auftritt im Loucy unterstützt haben die Künstler: Carmen Cresta, Hedgehog, John & Ad, Malenco, Mattiu Defuns, May Day, Nice O und Tschent. Daraus entstand eine spontane Eingabe der Bündner Rockband May Day. Mit ihrem Beitrag macht Mayday vor wie’s geht. Sie stellen einen Ausschnitt aus dem Auftritt für „Das Treffen“ zur Verfügung.


(Bild: Hedgehog mit Sandii Fetz im Loucy)

 

Neuerungen

In der Wettbewerbsausgabe von 2019 gab es zwei Neuerungen. Zum einen wurde «Das Treffen» geschaffen und als zweites wurde die Begleitgruppe geschaffen. Die Begleitgruppe umfasst eine Gruppe von Betroffenen, welche das Projekt aus ihrer Sicht überwacht und gegebenenfalls interveniert. Auf dem Bild ist die Begleitgruppe zu sehen. Von links nach rechts: Dina Schmid, Esther Rodriguez (sitzend), Kathrin Bärlocher und Bettina Graf.

 

 

 

Musik unterscheidet nicht – Eine Stimme für Jeden 2017

Mit einem Latino-Song von Manu Chao hat die Giuvaulta-Band die Herzen der Pro Infirmis-Jury erobert. Das Musikvideo setzte sich mit der Botschaft „Genau wia Du“ gegen zahlreiche Mitbewerber durch und gewann den Pro Infirmis Kristall 2017. Publikumssieg und zweiter Rang ging an die Oberstufe Thusis mit „Life is a game“. Die Klasse der Oberstufe Thusis hat gemeinsam mit ihrem Lehrer Roman Caviezel und dem Protagonist Reto Caviezel ein ausdruckstarkes Musikvideo geschaffen. Dritter Rang ging an die Einzelinterpretin Sabrina Janigg, die mit ihrer Akkordeon auf ungezwungene Art und Weise Land und Leute zum Mitsingen animiert.

Knapp ein Jahr nach ihrem Erfolg ware wir bei der Giuvaulta-Band zu Besuch.

Votingstart ging durch die Decke

Die Pro Infirmis Kampagne war so fulminant gestartet, dass der Server lahm gelegt wurde. Mehre tausend Menschen wollten gleichzeitig beim Voting-Start dabei sein. Jeder eingereichte Beitrag sei auf seine Weise grossartig und hoch emotional. Allein schon die verschiedenen Interpreten mit und ohne Handicap hatten zusammen bereits schon vor dem Voting-Start über 15‘000 Followers in Netz. „Im Zentrum des Votings stehen nicht die drei Finalisten, sondern die breite, wichtige Sensibilisierung für selbstverständliche Begegnungen von Menschen mit Behinderungen in unserem Alltag“, bestätigt Katrin Thuli-Gartmann, Geschäftsleiterin Pro Infirmis Graubünden.

Musikschaffende legten vor

Bekannte Bündnerinnen und Bündner aus der Musikszene reichten Videobeiträge zum Wettbewerb ein. Darunter waren: Gimma, Tama & Sandro Dietrich, Sandii Fetz mit Christian Bürge, The Mountain Rat Pack, Chris Bluemoon sowie die Walliserin Vanessa Grand.

Üs gohts so guat
(Bild: Gimma, Tama & Sandro Dietrich mit Kindern aus dem Schulheim)

Lancierung von Musik unterscheidet nicht

Die Bündner Öffentlichkeit wird zur Produktion einfacher, selbstproduzierter Musik-Videos zum Thema «Wir lassen uns nicht behindern» aufgerufen. Idee der Kampagne: Alle können mitmachen. Dabei setzte Pro Infirmis Anreize für gemeinsame Produktionen. Der Prozess der Entstehung, des Zusammenwirkens und der Begegnung sollte ebenso wichtig sein wie das Ergebnis selbst.